Ein kleiner Überblick über die Begriffe aus dem Bastelleben für alle Bastler sowie deren Freunde und Bekannte, die einfach nur mal wissen wollen, wovon Ihre Freunde denn da bloß reden. Viele Begriffe kommen aus englischsprachigen Ländern oder sind erfundene Produktnamen, daher kommt es oft vor, dass man sich unter den Begriffen rein gar nichts vorstellen kann, wenn man sie zum ersten Mal hört. Das Bastellexikon lebt und ist daher noch längst nicht vollständig und ausgereift. Falls Ihr Vorschläge habt oder falls Euch etwas fehl, sollte irgendwas falsch sein, dann schreibt mir bitte einen Kommentar.
A
Abpausen
Abpausen ist eine Methode, um Vorlagen auf Papier zu übertragen. Dazu wird Transparentpapier auf die Vorlage gelegt und die Konturen des Objektes werden mit einem weichen Bleistift nachgezeichnet. Zum Übertragen wird das Transparentpapier nun mit der Zeichnung nach unten auf das Papier gelegt und mit einem Kuli oder harten Bleistift geht man die Konturen auf dem Transparentpapier nach. So löst sich das Blei vom Transparentpapier und bleibt auf dem Papier haften.
Abstandspads
Abstandspads (auch Klebekissen) sind kleine gepolsterte Quadrate, Punkte oder Achtecke, die auf beiden Seiten Klebeflächen haben. Sie werden auf papierenen Unterlagen verkauft wo bis zu 400 draufkleben. Verwendet werden die Klebepads, um Dinge dreidimensional zu gestalten wie z.B. bei der 3D-Technik mit 3D-Bögen. Die Klebepads werden zwischen die Lagen geklebt, so steht jeweils die obere Lage hervor.
Abstandsband
Das Abstandsband ein doppelseitiges gepolstert Klebeband. Es ist in verschiedenen Dicken und Breiten als Rolle erhältlich. Der Vorteil besteht darin, dass es je nach Wunsch zugeschnitten werden kann. Das macht es allerdings nicht so praktisch wie die Pads, da diese einfach nur abgezogen werden müssen. Abstandbänder werden auch für die 3D-Technik verwendet oder z.B. für Schüttelkarten. Bei den Schüttelkarten trennt das Band dann den Hintergrund von einer durchsichtigen Folie, dazwischen befindet sich das Schüttelmaterial.
Ausschneidebögen
Siehe Motivbögen
B
Basteln
Das beste Hobby überhaupt. Den Ideen und Techniken sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Für weitere Infos bitte auf dieser Seite umschauen.
Brads (Beutelklammern)
Brads sind Klammern in unterschiedlichsten Formen (z.B. normal rund, Blümchen oder Themen-Brads (Reise, Baby…)). Zur Befestigung brauchen diese nur ein Loch im Papier. Auf der Rückseite werden die zwei “Bleche” der Brads auseinander geklappt und finden so Halt.
C
CDs
Auch alte CDs werden oft zum Basteln, besonders beim Basteln von Karten verwendet – sowohl ganze CDs als auch Teile. Sie werden mit der nicht bedruckten Seite nach oben auf die Karte geklebt, dekoriert oder krakeliert.
Copyright
Die meisten Stempel oder 3D-Motivbögen sind mit einem Copyright des Herstellers versehen. Je nach Firma dürfen die Stempel etc. nur für den privaten Gebrauch benutzt werden, bei handgestempelten o.ä. Karten auch für den Verkauf verwendet werden oder es ist alles erlaubt.
Eine Aufstellung von Copyrights der unterschiedlichen Stempel-Firmen findet Ihr auf der Seite ‚Copyrights Stempelfirmen‘ dieses Blogs.
CreaPop
Woher der Name stammt, weiß ich noch nicht, aber bei CreaPop-Lampen handelt es sich um Lampen, die aus Folien, Papierdraht, Drahtgitter und Lichterketten bestehen. Die Folien sind mit lichtdurchlässigem Papier oder Serviettenmotiven beklebt. Das Bastelmaterial wird oft CreaPop-Lampenfolien, CreaPop-Papierdraht und CreaPop-Drahtgitter genannt.
Cutter
Schneidemesser, Skalpell
Cuttlebug
Die Cuttlebug ist eine Maschine mit der man Papier oder Karton Stanzen und Prägen kann. Der Hersteller ist Provocraft. Dafür benötigt man jedoch Schablonen, die man gesondert dazukaufen muss. Ebenso braucht man unterschiedliche Einlagen, um unterschiedlich dicke Schablonen (unterschiedliche Hersteller) verwenden oder unterschiedliche Techniken anwenden zu können. Die Maschine ist nicht billig, aber sie ist sehr hilfreich bei der Kartengestaltung und für Scrapbooking.
D
3D-Bögen
3D-Bögen sind von zahlreichen Firmen erhältlich. Das Prinzip ist, dass man ein gedrucktes Motiv in mehrfacher Ausführung vorliegen hat, mit dem Gesamtbild als unterste Lage startet und dann einzelne Ausschnitte mit Abstandspadas oder Silikon als weitere Lagen aufklebt. Dadurch werden einzelne Teiles des Bildes dreidimensional hervorgehoben.
3D-Lacke
3D-Lacke sind Farben, die aus einer Flasche mit Spritzdüse aufgetragen werden und eine Reliefstruktur hinterlassen. Damit kann man z.B. Schriftzüge gestalten oder z.B. Ranken oder Blüten betonen. Die Technik verwendet man häufig für Deko, aber auch für Karten ist sie einsetzbar.
3D-Technik
Es gibt mehrere 3D-Techniken:
1. Mit 3D-Bögen:
Mann formt aus mehreren Lagen von gleichen Bildern und Abstandspads ein 3D-Bild. Eine nähere Beschreibung findet Ihr unter ‚3D-Bögen‘. Man kann die Motive aber auch selbst malen und kopieren, mehrere gleiche Fotos oder Stempelmotive verwenden.
2. Mit Metallfolie:
Man klebt ein Serviettenmotiv mit der Serviettentechnik auf die Metallfolie auf, lässt es trocknen und prägt die Konturen des Bildes. Auf der Rückseite prägt man die Zwischenräume zwischen den Konturen, so dass Teile des Motivs hervorgehoben sind.
3. Mit lufttrocknender Modelliermasse:
Man rollt die lufttrocknende Modelliermasse aus und klebt mit der Serviettentechnik ein Serviettenmotiv auf. Dann kann man das Motiv samt der Modelliermasse formen und anschließend trocknen lassen.
Decoupage
Decoupage ist eine Kunstform, die es schon Jahrhunderte gibt, die jedoch Anfang des 18. Jahrhunderts in England populär wurde. Der Name kommt aus dem Französischen (‘decouper = ausschneiden’). Die Kunst besteht daraus Papiermotive zusammenzusetzen und damit Objekte zu bekleben und zu lackieren.
Aus dünnem Papier werden Bilder und Verzierungen ausgeschnitten, auf einem evtl. mit Acrylfarben grundierten Grund/ Gegenstand (Schachteln, Bilderrahmen…) arrangiert und mit Holzleim bzw. Decoupagekleber verklebt (ähnlich wie die Serviettentechnik)
Zum Schutz wird die Oberfläche noch mehrfach lackiert (1/3 Holzleim und 2/3 Holzsiegellack) und abgeschliffen und nochmals lackiert. Jede Lackschicht muss trocknen, bevor die nächste aufgetragen wird.
Decoupage/ Décopatch Papier
Das Papier für die Decoupage oder Décopatch Technik ist sehr leicht und beschichtet. Trotz des dünnen Papiers sind die Farben recht stark. Im Vergleich zu Servietten reißt das Papier nicht so schnell, somit können ganz unterschiedliche Oberflächen beklebt werden. Häufig ist das Papier gemustert, so dass man später nicht so schnell die Übergänge sieht und daher das Ganze noch besser als eine Einheit rüber kommt.
Doppelseitiges Klebeband
Doppelseitiges Klebeband (auch Teppichband) ist ein sehr stark von beiden Seiten klebendes Band. Es wird häufig zum basteln verwendet, da es nicht verschmiert wie flüssiger Kleber und weil es oft länger hält als andere Klebstoffe.
Draht
Draht gibt es in verschiedenen Dicken und aus verschiedenem Material. Zum Basteln wird oft das Aluminiumdraht verwendet, da es sehr biegsam ist. Dickeres wird für Dekorationen (z.B. Weihnachtsschmuck, Flaschendeko…) verwendet, dünneres für z.B. Perlenarbeiten oder Karten.
E
Einbrennpulver
Embossingpulver
Einlegeblatt
Da man Karten oft aus dunklen Papieren bastelt, kann man diese Innen nicht so gut beschriften. Ein nur an der Faltung eingeklebtes, doppelseitiges Einlegeblatt, das etwas kleiner ist als die Karte selbst, ist daher sinnvoll. Aber auch bei hellen Karten ist das Einlegeblatt von Vorteil, denn die Karte wirkt etwas edler.
Embellishments (Verzierungen)
Zu Embellishments gehören alle Dekorationsmaterialien: z.B. Brads, Eyelets, Knöpfe, Papierkordeln, Metalldeko…
Embossing, -schablone
Es gibt zwei Arten von Embossing. Bei beiden geht es darum etwas hervorzuheben.
1. Mit Stempeln und Embossingpulver:
Am besten verwendet man dazu ein Versamark-Stempelkissen. Vorher behandelt man das Blattpapier auf dem man stempeln möchte mit einem Anti-Statik-Kissen, damit das Pulver nicht überall haftet, sondern nur auf dem Stempelbild. Mit Versamark stempelt man das Motiv dann auf, streut dann Embossingpulver über das gestempelte Motiv. Das Pulver bleibt auf dem gestempelten Motiv haften und den Rest schüttelt man wieder zurück in die Dose. Hält man das Motiv mit dem Pulver nun über einen heißen Toaster oder föhnt es mit einer Heißluftpistole, schmilzt das Pulver und es entsteht eine hervorgehobene Kontur des Motivs.
2. Mit einer Embossingschablone:
Man legt die Embossingschablone auf einen Lichtkasten oder ein Fenster, durch das Licht durchscheint. Darauf legt man ein dickeres helles Papier (z.B. Tonkarton). Die ausgestanzten Motive in der Schablone scheinen durch das Papier durch. Mit dem Embossingprägestift kann man nun Konturen nachfahren und so die Motive aus dem Papier hervorheben. Embossingschablonen kann man auch aus Windradfolie oder dünnem Karton selbst erstellen.
Embossingprägestift
Der Embossingprägestift für die Embossingtechnik mit der Embossingschablone ist eine Art Nadel mit Holzgriff. An jedem Ende der Nadel ist je ein Metallkügelchen in verschiedenen Größen. Mit Hilfe dieser Nadel fährt man auf dem Papier die Konturen des Embossingmotivs nach. Durch die Kugelenden wird das Papier nicht beschädigt. Je feiner das Motiv ist und je klarer die Konturen hervorgehoben werden sollen, desto kleiner sollte die Kugel sein. Die größeren Kugeln kann man für größere Flächen benutzen.
Embossingpulver
Das Embossingpulver (auch Einbrennpulver) wird für die Embossingtechnik verwendet. Man streut es auf das gestempelte Bild, um es hervorzuheben. Es ist in unterschiedlichen Farben – auch durchsichtig und glitzernd – erhältlich. Man sollte versuchen die Stempelfarbe passend zu dem Pulver zu wählen oder man verwendet ein Versamark-Stempelkissen. Beim durchsichtigen Pulver kann man jede Stempelfarbe verwenden. Ein farbiges Pulver kommt jedoch besser zur Geltung als ein durchsichtiges Pulver auf einem farbigen Stempelabdruck. Es ist allerdings billiger nur eine Pulverart und viele Stempelkissen zu haben, als umgekehrt.
Eyelets
Eyelets sind Ösen, die es in Bastelgeschäften in verschiedenen Größen (meistens 3 mm Innendurchmesser) und Farben zu kaufen gibt. Sie werden meistens zum Kartenbasteln verwendet. Für das Basteln mit Eyelets benötigt man unterschiedliche Eyelettools. Zuerst braucht man eine Stange mit Lochstanzkopf in der entsprechenden Größe, d.h. einen Eyelet Puncher oder eine Eyeletzange. Der Stanzkopf wird auf die Stelle des Papiers angesetzt, wo das Eyelet hin soll und mit einem Hammer schlägt man von oben auf den Puncher. So stanzt man das Loch für das Eyelet. Das Eyelet wird mit der breiten Seite nach oben in das Loch gesteckt und dann wir das ganze umgedreht. In den längeren Teil der Öse wird der Eyelet setter mit einem Kopf in der passenden Größe hineingesteckt und dann wird mit dem Hammer von oben drauf gehauen, bis die Öse flach ist. Als Untergrund sollte man eine harte Fläche haben, z.B. Stein oder hartes Holz. Es gibt aber auch eine extra Unterlage für Eyelets, das Eyelet Pounding Pad.
Eyelettools
Eyelettools sind Werkzeuge, die man zum Basteln mit Eyelets benötigt. Sie bestehen aus eine Eyelet Puncher (Eyelet Locher), einer Eyeletst setter (Eyelet Setzer) und einem Hammer. Wie man sie verwendet, könnt Ihr unter ‚Eyelets‘ nachlesen. Es ist nur wichtig, dass man die passende Größe zu den Eyelets hat.
F
Falzbein
Ein Falzbein kann aus unterschiedlichem Material bestehen (z.B. Knochenbein, Glas, Plastik…). Es ist ein kleines Stäbchen, das einem Brieföffner ähnlich sieht und wird für eine gerade und klare Faltung im Papier benötigt. Besonders gut zu gebrauchen ist es, wenn man Kartenrohlinge selbst herstellt und die Falte nachziehen möchte. Wenn man Papier mit den Fingern faltet, ist die Faltung oft etwas unterbrochen oder schief. .
Filz
Filz ist ein Stoff, der nicht nur beim Nähen und Handarbeiten verwendet wird, sondern auch häufig beim Basteln, z.B. für kleine Motive auf Karten, für Tontopfmännchen oder andere Deko. Für das Basteln von Karten, reichen häufig bereits Filzreste. Ein Trend in den letzten Jahren war das Filzen. Damit wurden Deko, Taschen etc. hergestellt.
Fimo, -lack
Fimo ist eine Modelliermasse, die es in vielen Farben gibt (auch nachtleuchtend) und die durch Backen hart wird. Am Anfang ist sie etwas hart, nach etwas kneten wird sie jedoch weicher. Meistens knetet man daraus Figürchen, Perlen oder verwendet es auch für Dekozwecke. Nicht verbrauchten Fimo sollte man gut in Frischhaltefolie verpacken, damit es nicht austrocknet.
Für ein leichtes Glänzen kann man die gebackenen Figürchen mit dem Fimolack bepinseln.
Fimowerkzeug
Fimowerkzeug gibt es aus Holz und aus Plastik. Es sind Modellierwerkzeuge, die zwei Enden haben, z.B. Kugeln, Spitzen, Zacken…, die beim Modellieren der Fimofiguren helfen sollen.
Folienkleber
Ein Folienkleber ist ein dickflüssiger Kleber, der für Dekor-Folien verwendet wird. Der Kleber wird aufgetragen und ist erstmal milchig. Man muss ihn so lange trocknen lassen, bis er durchsichtig wird. Erst dann klebt er richtig. Die Dekor-Folien werden mit der weißen Seite auf den Kleber gedrückt, mit einem Tuch angerieben und abgezogen. Die dünne Metallfolie bleibt auf der Klebespur haften. Der Deckel des Klebers sollte gut verschlossen werden, damit sich die Öffnung nicht verklebt.
Fotokarton
Der Fotokarton hat nichts mit Fotos an sich zu tun. Es ist sehr dickes Papier, durchgefärbt und besteht normalerweise zu 100% aus recyceltem Papier. Trotzdem sind wird Farben stark und die Vielfalt ist groß. Die Oberfläche ist recht glatt. Häufig wird es auch als Farbkarton oder Tonkarton bezeichnet.
Freundschaftsbänder
Freundschaftsbänder sind geknöpfte Armbändchen aus Perlgarnfäden oder Webgarnen. Sie haben einen indianischen Ursprung und können die unterschiedlichsten Muster und Formen haben. Man kann sogar Wörter und kleine Motive knüpfen. Trend war es die Armbändchen zu knüpfen und sie einem besonderen Freund zu schenken. Derjenige sollte es solange tragen, bis es von selbst abfällt.
G
Grundieren
Das Grundieren braucht man für die Serviettentechnik. Bevor man das Serviettenmotiv aufklebt, muss man den Untergrund mit einer hellen Farbe anmalen, am besten mit weiß. Sonst würde man den dunklen oder farbigen Untergrund durch die Serviette durchscheinen sehen und man könnte das Serviettenmotiv nicht erkennen. Das Anmalen mit der hellen Farbe nennt man Grundieren.
H
Heißkleber, Heißklebepistole
Eine Heißklebepistole wird üblicherweise an Strom angeschlossen und mit Heißklebestäben gefüllt. Nach wenigen Minuten wird sie heiß und die Stäbe in ihr schmelzen, so dass der Kleber flüssig wird. Mit einem Druck auf den Pistolenhebel wird der Kleber hinaus getropft. Man kann so gut wie alles damit kleben. Der Kleber ist dickflüssig und eignet sich besonders für Streuteile und anderes hartes Material. Der Klebstoff wird an der kühlen Luft sehr schnelle hart, daher muss man die Teile schnelle fest zusammendrücken. Auch die zu klebenden Gegenstände sollten nicht zu kalt sein (z.B. Glas, Metall).
I
IKEA
Was hat IKEA mit Basteln zu tun? Viel sogar. Das große schwedische Möbelhaus IKEA hat z.B. tolle Kisten, Bilderrahmen, Kartons o. Lampen, die man super bebasteln kann, weil sie aus unbehandeltem Holz oder aus Papier/Pappe sind. Man findet jedoch auch viele Kisten und Schränke, die man hervorragend für das Sortieren und aufbewahren von Bastelmaterial gebrauchen kann. Ein Besuch lohnt sich.
Inchies
Inchies sind kleine Quadrate aus Papier, die einen Inch im Quadrat (2,54cmx2,54cm) groß sind. Mit der Technik gestaltet man z.B. Keilrahmen oder Karten. Auf einer Karte oder einem Keilrahmen werden dann mehrere Inchis angeordnet, die häufig in ähnlichen Farben gestaltet werden. Auf die Quadrate werden dann z.B. Stanzteile, Bänder, Knöpfe etc. geklebt. Jeder Inchie für sich ist dann ein kleines Kunstwerk und in Summe erst recht, da jedes anders aussieht. Man muss sich also viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten einfallen lassen. Natürlich kann man auch vom Maß abweichen und größere Quadrate verwenden.
J
Jute
Jute ist eine Art Gitter aus verflochtenen Fasern der Jutepflanze. Jute gibt es in unterschiedlichen Farben, weich oder etwas härter als Band zu kaufen. Sie wird besonders für Deko-Zwecke, insbesondere in der Floristik verwendet.
K
Kartenrohlinge
Kartenrohlinge sind in der Hälfte gefaltete Karten, die noch leer sind und die man daher bebasteln kann. Es gibt sie in unterschiedlichen Standardformaten zu kaufen, besonders schön und auch leider etwas teuer sind Rohlinge der Firma ‘Artoz’. In Holland und auf Bastelmessen gibt es ganze Pakete günstig zu kaufen. Man kann sie sich aber auch selber aus Fotokarton zuschneiden. Diese sind vielleicht nicht so schön wie die gekauften, aber sie sind viel billiger und man kann sich die Größe und Farbe selbst auswählen.
Keilrahmen
Keilrahmen sind Holzrahmen auf denen Leinen gespannt ist. Sie werden besonders für Acryl- und Ölmalerei verwendet oder auch z.B. für Collagen.
Knüpfen
Das machen der Freundschaftsbänder wird Knöpfen genannt. Es kommt daher, dass die Bänder aus vielen einzelnen Knoten bestehen, von denen es vier verschiedenen Arten gibt (rechts-rechts, links-links, rechts-links und links-rechts). Durch die unterschiedlichen Knoten entstehen Muster in dem Band.
Konturenscheren
Es gibt eine Reihe von Konturenscheren (Musterscheren), die unterschiedliche Muster beim Schneiden verursachen, statt wie normale Scheren grade zu schneiden. Man kann mit ihnen unterschiedliche Zacken oder Wellen ins Papier schneiden. Beim Kartenbasteln und Scrapbooking gibt es somit keine Grenzen.
Konturensticker
Konturensticker sind selbstklebende Ornamente oder Schriftzügen zur Gestaltung von Karten etc. Häufig werden sie in den Farben gold, silber oder weiß angeboten.
Krakelieren
Das Krakelieren ist eine Reißlacktechnik zum Herstellen eines antiken Looks. Die Farbe eines krakelierten Gegenstandes erscheint rissig und daher alt. Beim Krakelieren bemalt man eine Fläche mit Farbe und trägt darauf ein Krakeliermedium auf. Wenn das Ganze trocken ist, wird eine zweite Farbe aufgetragen. Schon beim auftragen bekommt diese Farbe Risse und die untere Farbe scheint durch. Bei Auftragen der zweiten Farbe ist darauf zu achten, dass diese nur einmal auf einer Fläche aufgetragen werden darf. Mehrfaches Auftragen macht sie zu dick zum reissen. Krakeliermedien gibt es für normales Malen mit Acryl, es funktioniert aber auch mit Serviettentechnik. Auch für Window Color gibt es Farbe, die krakeliert aussieht.
Laminieren
Laminiert wird Papier, um es wasserdicht einzuschweißen und damit länger zu erhalten oder Wetter und häufigen Gebrauch standhalten zu können. Zum Laminieren benötigt man ein Laminiergerät und Laminierfolien. Man legt Papier (z.B. ein Bild oder ein Serviettenmotiv) oder z.B. gepresste Blätter in die Laminierfolie und schiebt diese mit der geschlossenen Seite in das Laminiergerät. Das Gerät erhitzt die Folie, so dass sie das Bild sozusagen in der Plastikfolie hart einschweißt. Auch die alten Personalausweise oder manche Bibliotheksausweise sind laminiert.
Oft werden aus laminierten Gegenständen Windspiele, Untersetzter, Lampen, Laternen oder z.B. Windlichter gemacht.
L
Ein Lichtkasten ist ein Holzkasten mit einer weißen Glas- oder Plexiglasfläche und einer Glühbirne darunter, die durch das Glas durchscheint. Der Kasten wird für die Embossingtechnik verwendet. Durch die Lichtquelle scheint das Motiv der Schablone durch das Papier durch und man kann das Motiv prägen.
Lufttrocknende Modelliermasse
Die lufttrocknende Modelliermasse, die bei der 3D-Technik verwendet wird, ist weiß und weich. Sie kann auch zum Formen von Gegenständen und Figuren verwendet werden. Die Modelliermasse trocknet an der Luft und sollte daher relativ schnell verarbeitet werden, damit sie nicht porös wird und bricht. Zur Not kann sie mit nassen Fingern feucht gehalten werden. Nicht verbrauchte Masse sollte luftdicht, am besten in Tupperdosen, verpackt werden. Ist die Masse getrocknet, kann sie sehr gut mit Acryl- oder Plakafarben bemalt werden. Ebenfalls gibt es Modellierformen, wo man einfach nur die Masse reindrücken kann und damit kleine Figuren erhält (z.B. Rosen, Blumen, Blätter etc.).
M
Malvorlagen
Malvorlagen sind meistens Bilder mit schwarzen Konturen, die als Vorlage für Window-Color-Bilder benutzt werden können. Im Internet gibt es mittlerweile jede Menge Seiten, die kostenlos Malvorlagen zur Verfügung stellen.
Metallfolie
Metallfolien sind in unterschiedlichen Dicken und Metallfarben verfügbar (silber, gold, kupfer…), aber z.B. in metallic rot oder blau. Die Folien lassen sich mit einer normalen Bastelschere schneiden. Sie werden zum Prägen oder z.B. für die 3D-Technik verwendet.
Mobilefolie
Siehe Windradfolie
Modelliermasse
Es gibt unterschiedliche Modelliermassen. Manche sind lufttrocknend, während andere erst durch Backen hart werden. Siehe auch ‚lufttrocknende Modelliermasse oder Fimo.
Mod Podge
Mod Podge ist die Marke von ‘Plaid’ für Kleber, Versiegelung und Finish in einem Produkt. Dadurch ist das Produkt für allgemeine Bastelprojekte und insbesondere für Serviettentechnik verwendbar. Mod Podge bietet gibt es z.B. in glänzend, matt oder glitzernd und eignet sich für drinnen und draußen.
Moosgummi
Moosgummi ist ein sehr dichter Schaumstoff, der ca. 0,5 cm dick ist. Es gibt ihn in unterschiedlichen Farben. Oft wird er für Basteleien mit Kindern verwendet (Mobiles, Bilder…). Nicht jeder Kleber ist für Moosgummi geeignet. Daher sollte besser bei einem Verkäufer nach einem passenden Kleber gefragt werden. Moosgummibögen gibt es in verschiedenen Größen oder bereits als zugeschnittene Formen (Buchstaben, Tiere, geometrische Formen…).
Mosaik
Ein Mosaik ist ein Bild oder ein Muster, das aus vielen kleinen Steinchen, Glasstücken bzw. Fliesenstücken geklebt wurde. Meistens sind die Stücke quadratisch und zwischen 3mm-20mm groß. Sie können jedoch auch selbst gebrochen werden. Sie werden nach vorgezeichneten Mustern auf einen Gegenstand (z.B. Tischplatte, Holzkiste, Tablett…) geklebt. Zwischen jedem Steinchen sollte ein gleich großer Abstand sein. Die Lücken werden mit Fugenmasse gefüllt.
Motivbögen
Motivbögen sind Papierbögen mit bunten bedruckten Motiven. Man kann sie zum Basteln von Karten oder für Scrapbooking verwenden. Viele Motivbögen sind als 3D-Bögen konzipiert.
Motivstanzer/ -locher
Motivstanzer bzw. -locher sind kleine Geräte, mit denen man unterschiedliche Formen (Blümchen, Tiere, Muster,…) aus Papier ausstanzen kann. Es gibt Mini-Stanzer, normale, Jumbo-, Eck-, Rand- oder Konturenstanzer. Es gibt sogar größere Maschinen (von Sizzix), mit denen man mit Hilfe von unterschiedlichen Schablonen, verschiedene Formen ausstanzen kann. Stanzer gibt es von unterschiedlichen Firmen. Sogar Tchibo verkauft alle paar Monate Stanzer-Sets. Die ausgestanzten Formen werden Stanzteile genannt und werden häufig zum Kartenbasteln oder fürs Scrapbooking verwendet.
O
Origami
Origami (japanisch: ‘ori’: falten und ‘kami’: Papier) ist eine alte japanische Papierfaltkunst. Üblicherweise werden quadratische Blätter als Ausgangspunkt verwendet. Ohne Hilfe von Schere und Klebstoff entstehen kunstvolle Motive in drei Dimensionen. Bekannte traditionelle Motive sind Tiere, Vögel (z.B. Kranich) und Gegenstände.
P
Papierschöpfen
Papierschöpfen nennt man das Herstellen von Papier aus Papierbrei. Das Papierbrei wird mit einem flachen Sieb aus dem Wasser geschöpft, anschließend gepresst und getrocknet. Man kann auch Naturmaterialien hineinschöpfen. So entstehen tolle Naturpapiere, die zum Basteln verwendet werden können. Jedes handgeschöpfte Papier ist ein Unikat.
Papierstickerbögen
Besonders für Scrapbooking bieten einige Firmen selbstklebenden Tonkarton an oder einen selbstklebenden Tonkarton, bei dem Motive bereits vorgestanzt sind. So entstehen Papiersticker in unterschiedlichen Farben z.B. zu den Themen (Hochzeit, Urlaub, Schule, Kinder, Garten, Hund…). Was sich zum Scrapbooking verwenden lässt, lässt sich natürlich auch zum Kartenbasteln verwenden.
Passepartout
Ein Passepartout ist eine Papier- oder Kartonumrahmung. Passepartout-Karten sind Kartenrohlinge, bei denen es vorne einen Ausschnitt gibt (z.B. Kreis, Oval, Viereck, Fenster…). Die Karte dient als Rahmen für das, was in die Karte hineingeklebt wird. Hier wird die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den Ausschnitt gelenkt.
Pinzette
Nein, Frauen brauchen Pinzetten nicht nur für das Zupfen von Augenbrauen. Diese kleine Greifzange ist beim Basteln oft sehr hilfreich (z.B. beim Arbeiten mit Mini-Mosaik oder mit anderen kleinen Teilen).
Pluster-Pen
Mit Pluster-Farben kann man besonders plastisch malen. Mit den Farb-Tuben bzw. Pens wird die Farbe auf den entsprechenden Untergrund (Papier, Stein, Holz, Textilien u.a.) „aufgemalt“. Das Kunstwerk muss gut durchtrocknen, bei ganz dicken Farbaufträgen ruhig über Nacht.
Zum Aufplustern wird die Farbe mit einem Föhn (min. 1800 Watt) von allen Seiten gleichmäßig angeföhnt oder im vorgeheizten Backofen (bei 150 Grad) für ca. 10 –60 Sekunden aufgeplustert. Die aufgemalte Kontur sieht nach dem Aufplustern matt und schaumig aus. Eine genaue Anweisung gibt es auf den Pens. Die Pens eignen sich für Papier, Holz, Stein, Terrakotta und Textilien.
Pop-up (-Karte)
Die Pop-up-Karte ist eine Form der gewöhnlichen Wunsch- oder Grußkarte, die bei Stemplern beliebt ist. Geschlossen ist sie flach, geöffnet dreidimensional. An Stegen werden Elemente befestigt, die aufklappen, sobald man die Karte öffnet.
Prägen
Prägen kann man z.B. Metallfolien oder Papier. Für das Prägen von Metallfolien kann man eigentlich alle harten, aber nicht zu stumpfen Gegenstände wählen. Verbindet man dieses Prägen mit der Serviettentechnik, kann man die Serviettenmotive in 3D darstellen.
Das Prägen von Papier nennt sich Embossing und wird unter dem Begriff näher erläutert.
Pressen (Blumen, Blätter)
Um Blumen oder Blätter (Laub) haltbarer zu machen und beim Basteln verwenden zu können, sollten sie gepresst werden. Es gibt Blumenpressen, bei denen die Blätter und Blüten zwischen mehreren Spannholzbrettern liegen und wo die Bretter miteinander verschraubt sind. Es gibt aber auch eine günstigere Variante: einfach die Blätter zwischen die Seiten einer alten Zeitung legen und etwas schweres darauf stellen (z.B. einige Bücher, Kataloge). Nach ein paar Tagen (mind. 4) kann man die gepressten Blätter oder Blüten herausholen.
Prickeln
Bei der Prickel-Technik (Zierstech-Technik) wird in ein normales Blatt Papier ein Muster oder Motiv mit einer Prickelnadel oder einer Stecknadel gestochen. Die Vorlagen kann man entweder aus entsprechenden Büchern nehmen oder im Internet suchen, wo sie auch zahlreich angeboten werden.
Q
Quilling
Quilling ist eine Technik, bei der schmale Tonpapierstreifen mit Hilfe einer Quilling-Nadel oder z.B. Rundholzstäben aufgerollt und zu Motiven geformt werden. Beim Quilling gibt es ein paar Grundformen, die sich in Kombination zu ganz unterschiedlichen Dekorationen zusammenstellen lassen, wie z.B.: Blüten, Ornamente, Tiere etc. Neben Karten, Bildern u.ä. kann man natürlich auch kleinen Geschenke mit diesen Elementen verzieren.
S
Scrapbooking
Scrapbooking nennt sich die Technik zum Anfertigen eines Fotoalbums oder zum Bearbeiten von Fotos, dies jedoch auf besondere und kreative Art (z.B. auf Keilrahmen oder auf Karten). Mit Hilfe von Fotos, kleinen Texten, kleinen Erinnerungen (Eintrittskarten, Fahrscheine…) oder anderen persönlichen Details, farbigen Papierschnipseln (=Scrap) und Embellishments wird ein Fotoalbum zu einer ganz besonderen Erinnerung oder einem schönen Geschenk. Dabei werden auch häufig die Fotos selbst bearbeitet, z.B. mit Hilfe von Schablonen oder Konturenscheren. Oft werden diese Fotoalben zu besonderen Anlässen angefertigt, da sie sehr aufwendig sind (z.B. Hochzeit, Geburt, Urlaub…).
Serviettenkleber
Der Serviettenkleber ist ein spezieller Kleber (z.B. Mod Podge), der für die Serviettentechnik verwendet wird.
Serviettentechnik
Die Serviettentechnik war insbesondere vor 10 Jahren groß im Trend. Man kann sie zum Verschönern/Dekorieren von allen möglichen Gegenständen benutzen (Schachteln, Papier, Kacheln, Blumentöpfe…).
Die oberste bedruckte Lage einer Papierserviette (das Motiv) wird durch einen speziellen Kleber (Serviettenkleber) auf einen hellen Gegenstand fixiert (bei dunklen Gegenständen muss der Gegenstand grundiert werden) und durch weiteres Auftragen von Kleber oder Lack versiegelt.
Bei glatten, hitzegeständigen Gegenständen, lässt sich die Serviette mit einem Bügeleisen auftragen. Dazu zuerst den Kleber auftragen, dann den Kleber trocknen lassen. Als nächstes das Serviettenmotiv (oberste Lager der Serviette) auf den Gegenstand legen, ein größeres Stück Backpapier darüber und dann das ganze Bügeln. Durch die Hitze verbindet sich das Motiv mit dem Kleber.
Mit Hilfe von lufttrocknender Modelliermasse oder Metallfolie lässt sich das Motiv in 3D darstellen.
Eine weitere Serviettentechnik ermöglicht es Fensterbilder aus den Motiven zu machen, indem man die oberste Lage der Serviette in durchsichtiges Window Color ‘einlegt’.
Silikon
Silikon wird normalerweise zum Abdichten von Fugen verwendet. In Kartuschen abgefüllt, lässt es sich einfach mit der Spritzpistole aufbringen. Silikon ist unempfindlich gegen Kälte sowie Hitze und haftet auf nahezu allen Materialien. Silikon gibt es z.B. in klar oder milchig. Beim Basteln wird Silikon häufig als Ersatz für Abstandspads für die 3D-Technik verwendet. Allerdings riecht Silikon stark und man muss aufpassen, dass man es nicht verschmiert.
Sprühkleber
Sprühkleber ist ein Klebstoff in einer Sprühdose. Aus ca. 15cm Entfernung sprüht man den Kleber auf. Auf großen Flächen ist dies deutlich einfacher als mit anderen Klebern. Jedoch sollte man unter den zu klebenden Gegenstand eine Zeitung legen, denn der Kleber klebt stark. Knicke, Luftblasen, Schmierflecken wie bei Klebstoffen aus Flasche oder Tube können durch diesen Kleber vermieden werden. Mit dem Kleber lassen sich Papier (Karten, Poster…), Pappe, Folien o.ä. kleben.
Es gibt Kleber, die permanent sind, eine Stellung lässt sich hier nicht mehr korrigieren oder eben korrigierbare Kleber, bei denen sich nach auflegen des Gegenstandes dieser noch verschieben lässt.
Stanzer/ Stanzen
Siehe Motivstanzer
Stanzen nennt sich die Technik, mit der man kleine Papierstreuteile aus dem Papier mit den Motivstanzern ‘ausschneidet’.
Stanzteile
Stanzteile sind unterschiedlichste kleine Papiermotive, die man hervorragend zum Basteln von Karten verwenden kann. Die Stanzteile werden mit Motivstanzern aus bunten Papieren gestanzt.
Streuteile
Streuteile sind kleine Formen oder Figuren, die meistens flach, aus Holz und bemalt sind. Sie eigenen sich hervorragend für das Schmücken von Karten, Blumensträußen, Schachteln o.ä.
Stencil (= Schablone, Schablonieren)
Für die Stencil-Technik ist eine Metallschablone und ein Prägewerkzeug oder Farbe mit Pinsel notwendig. Bei der Prägetechnik wird die Schablone unter festes Papier gelegt wird. Mit einem Stencilwerkzeug lassen sich nun durch die Aussparungen in der Schablone, Motive ins Papier prägen (= Embossingtechnik mit Schablonen).
Bei der Farbtechnik legt man die Stencil-Schablone über ein Blatt Papier und so kann man die Aussparungen betupfen und damit Motive auf das Blatt schablonieren.
V
Vellum (Transparentpapier)
Vellum gibt es sowohl in Unifarben als auch mit den verschiedensten Mustern oder Motiven bedruckt. Es ist bis zu einem gewissen Grad hitzebeständig. Papiersorten, die für Computerdrucker geeignet sind, lassen sich übrigens in der Regel auch für das Stempeln und Embossen verwenden.
W
Window Color
Window Color war vor 10 Jahren groß im Trend, mittlerweile sieht man die damit erstellten Fensterbilder immer seltener. Beim Window Color geht es darum, mit speziellen Farben aus kleinen Flaschen Motive zu gestalten, die man dann ans Fenster oder auf ähnliche glatte Flächen (Kacheln, Spiegel, Gläser…) “kleben” und später auch wieder leicht ablösen kann. Auch Windräder und Mobiles lassen sich mit Windowcolor – abgekürzt WiCo – gestalten.
Man trägt zuerst die Kontur der Motive auf eine Folie mit einer WiCo-Konturenfarbe auf und nachdem diese getrocknet ist, füllt man die Motive mit unterschiedlichen WiCo-Farben aus. Sind diese getrocknet, kann man die Motive von der Folie abziehen und auf die Fenster etc. kleben.
Die WiCo-Technik lässt sich auch mit der Serviettentechnik verbinden.
Windradfolie
Bei der Windradfolie handelt es sich um eine dickere transparente Folie. Man kann sie z.B. zum Malen und anschließendem Aufhängen von Window Color-Motiven nutzen oder z.B. für die Herstellung von CreaPop-Lampen.
Z
Zierstech-Technik
Siehe Prickeln

wie kann ich mir das kopieren? aber echt gut
Hallo Sabrina,
danke für Deinen Besuch auf meinem Blog. Was meinst Du mit kopieren? Wenn Du es für Deine eigene Verwendung irgendwo abspeichern möchtest, musst Du nur alles anmarkieren und per copy paste in z.B. Word einfügen. Sollte funktionieren.
VG Bastelengel