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Bastellexikon  

 

 

 

Bastellexikon


 

Ein kleiner Überblick über die Begriffe aus dem Bastelleben für alle Bastler sowie deren Freunde und Bekannte, die einfach nur mal wissen wollen, wovon Ihre Freunde denn da bloß reden. Viele Begriffe kommen aus englischsprachigen Ländern oder sind erfundene Produktnamen, daher kommt es oft vor, dass man sich unter den Begriffen rein gar nichts vorstellen kann, wenn man sie zum ersten Mal hört. Das Bastellexikon lebt und ist daher noch längst nicht vollständig und ausgereift. Falls Ihr Vorschläge habt oder falls Euch etwas fehl, sollte irgendwas falsch sein, dann schreibt mir bitte eine Email.

A   B  C  D   E  F  G   H    J  K   L   M   N   O   P   Q  R   S   T   U   V   W   X   Y   Z

 

Neue Begriffe (15.04.05): Pinzette, Prägen, Prickeln, Scrapbooking, Silikon, Sprühkleber, 

                                             Stanzer, Stanzteile, Streuteile, Zierstech-Technik

 

Neue Begriffe (14.04.05): Decoupage, Doppelseitiges Klebeband, Mod Poge, Pop-up (-Karte)  

                                             Serviettenkleber, Serviettentechnik, Window Color, Windradfolie

Neue Begriffe (13.04.05): Brads, Embellishments, Pausen, Stencil, Vellum

 

A

Abpausen

Abpausen ist eine Methode, um Vorlagen auf Papier zu übertragen. Dazu wird Transparentpapier auf die Vorlage gelegt und die Konturen des Objektes werden mit einem weichen Bleistift nachgezeichnet. Zum Übertragen wird das Transparentpapier nun mit der Zeichnung nach unten auf das Papier gelegt und mit einem Kuli oder harten Bleistift geht man die Konturen auf den Transparentpapier nach. So löst sich der Blei vom Transparentpapier und bleibt auf dem Papier haften.  Anleitung

Abstandspads

Abstandspads (auch Klebekissen) sind kleine gepolsterte Quadrate, die auf beiden Seiten Klebeflächen haben. Zu kaufen gibt es die Vierecke auf großen Quadraten (ca. 10 x 10cm), die ca. 400 Klebepads enthalten.

Verwendet werden die Klebepads für die 3D-Technik mit 3D-Bögen. Die Klebepads werden zwischen die Lagen geklebt, so steht jeweils die obere Lage hervor.

Das Abstandsband ist auch gepolstert und auf beiden Seiten klebend. Es ist in verschiedenen Dicken und Breiten als Rolle erhältlich. Der Vorteil besteht darin, dass es je nach Wunsch zugeschnitten werden kann. Das macht es allerdings nicht so praktisch wie die Pads, da diese einfach nur abgezogen werden müssen. Abstandbänder werden auch für die 3D-Technik verwendet, meistens jedoch für Schüttelkarten. Das Band trennt dann den Hintergrund von der Folie, dazwischen befindet sich das Schüttelmaterial.

Ausschneidebögen

Motivbögen

B

Basteln

Das beste Hobby überhaupt. Den Ideen und Techniken sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Für weitere Infos bitte auf dieser Seite umschauen. 

Bastelportal/-community

Eine Bastelcommunity ist eine Gemeinschaft von Bastlern, Anbietern von Bastelmaterial oder –kursen sowie anderen Interessenten zum Thema Basteln, die sich im Internet in einem Bastelportal treffen. Dieses Bastelportal ist eine Website, auf der man Foren, Chats, Artikel, Nachrichten, Galerien, Anleitungen etc., durch die sich die Mitglieder der Gemeinschaft austauschen. Zwei bekannte Bastelportale sind: Creadoo (ehemals Bastelmafia) und Bastelelfe).

Ich rate jedem Bastler mit Internetzugang sich auf solchen Portalen umzusehen. Man sammelt Tausende Ideen, lernt neue Trends kennen, Bastler beantworten jede Frage, man kann selber helfen, kann von anderen Bastlern günstig Bastelmaterial kaufen und findet Freunde.

Brads (Beutelklammern)

Brads sind Klammern in unterschiedlichsten Formen (z.B. normal rund, Blümchen oder Themen-Brads (Reise, Baby...)). Zur Befestigung brauchen sie nur ein Loch im Papier. Auf der Rückseite werden die zwei "Bleche" der Brads auseinander geklappt.

C

CDs

Auch alte CDs werden oft zum Basteln, besonders beim Basteln von Karten verwendet – sowohl ganze CDs als auch Teile. Sie werden mit der nicht bedruckten Seite nach oben auf die Karte geklebt, dekoriert oder krakeliert.

Copyright

Die meisten Stempel oder 3D-Motivbögen sind mit einem Copyright der Firma versehen. Je nach Firma dürfen die Stempel etc. nur für den privaten Gebrauch benutzt werden, bei handgestempelten o.ä. Karten auch für den Verkauf oder es ist alles erlaubt.

Eine Aufstellung von Copyrights der unterschiedlichen Stempel-Firmen findet Ihr hier:

 Copyright

Creadoo

Mein liebstes Bastelportal. Hier finde ich Antworten auf fast jede meiner Fragen und oft werden Tauschringe und Bastelwettbewerbe veranstaltet. Der Austausch ist super.

CreaPop

Woher der Name stammt, weiß ich noch nicht, aber bei CreaPop-Lampen handelt es sich um Lampen, die aus Folien, Papierdraht, Drahtgitter und Lichterketten bestehen. Die Folien sind mit lichtdurchlässigem Papier oder Serviettenmotiven beklebt. Das Bastelmaterial wird oft CreaPop-Lampenfolien, CreaPop-Papierdraht und CreaPop-Drahtgitter genannt.

Cutter

Schneidemesser, Skalpell   

D

3D-Bögen

3D-Bögen sind von zahlreichen Firmen erhältlich. Dementsprechend können sie unterschiedlich funktionieren. Das Prinzip ist, dass man gedruckte Motive in 3D darstellt, indem man unterschiedliche Lage von gleichen Bildern ausschneidet und die jeweils obere Lage mit Abstandspads oder Silikon auf die jeweils untere Lage klebt.

3D-Technik

Es gibt mehrere 3D-Techniken:

1. Mit 3D-Bögen:

Mann formt aus mehreren Lagen von gleichen Bildern und Abstandspads dazwischen ein 3D-Bild. Eine nähere Beschreibung findet Ihr unter ‚3D-Bögen‘. Man kann die Motive aber auch selbst malen und kopieren oder mehrere gleiche Fotos verwenden.

2. Mit Metallfolie:

Man klebt ein Serviettenmotiv mit der Serviettentechnik auf die Metallfolie auf, lässt es trocknen und prägt die Konturen des Bildes. Auf der Rückseite prägt man die Zwischenräume zwischen den Konturen, so dass Teile des Motivs hervorgehoben sind.  Anleitung

3. Mit lufttrocknender Modelliermasse:

Man rollt die lufttrocknende Modelliermasse aus und klebt mit der Serviettentechnik ein Serviettenmotiv auf. Dann kann man das Motiv samt der Modelliermasse formen und anschließend trocknen lassen. Anleitung

Decoupage                        

Decoupage ist eine Kunstform, die es schon Jahrhunderte gibt, die jedoch Anfang des 18. Jahrhunderts in England populär wurde. Der Name kommt aus dem Französischen ('decouper = ausschneiden'). Die Kunst besteht daraus Papiermotive zusammenzusetzen und damit Objekte zu bekleben und zu lackieren.

Aus dünnem Papier werden Bilder und Verzierungen ausgeschnitten, auf einem evtl. mit Acrylfarben grundierten Grund/ Gegenstand (Schachteln, Bilderrahmen...) arrangiert und mit Holzleim bzw. Decoupagekleber verklebt (ähnlich wie die Serviettentechnik)

Zum Schutz wird die Oberfläche noch mehrfach lackiert (1/3 Holzleim und 2/3 Holzsiegellack) und abgeschliffen und nochmals lackiert. Jede Lackschicht muss trocknen, bevor die nächste aufgetragen wird.

 

Doppelseitiges Klebeband                        

Doppelseitiges Klebeband (auch Teppichband) ist ein sehr stark von beiden Seiten klebendes Band. Es wird häufig zum basteln verwendet, da es nicht verschmiert wie flüssiger Kleber und weil es oft länger hält als andere Klebstoffe.

 

 

Draht

Draht gibt es in verschiedenen Dicken und aus verschiedenem Material. Zum Basteln wird oft das Aluminiumdraht verwendet, da es sehr biegsam ist. Dickeres wird für Dekorationen (z.B. Weihnachtsschmuck, Flaschendeko...) verwendet, dünneres für z.B. Perlenarbeiten oder Karten.

E

Einbrennpulver

Embossingpulver

Einlegeblatt

Da man Karten oft aus dunklen Papieren bastelt, kann man diese Innen nicht so gut beschriften. Ein nur an der Faltung eingeklebtes, doppelseitiges Einlegeblatt, dass etwas kleiner ist als die Karte selbst, ist daher sinnvoll. Aber auch bei hellen Karten macht das Einlegeblatt von Vorteil, denn es macht die Karte edler.

Embellishments (Verzierungen)

Zu Embellishments gehören alle Dekorationsmaterialien: z.B. Brads, Eyelets, Knöpfe, Papierkordeln, Metalldeko...

Embossing, -schablone

Es gibt zwei Arten von Embossing. Bei beiden geht es darum etwas hervorzuheben.

1. Mit Stempeln und Embossingpulver:

Sobald man mit dem Stempel und einem Stempelkissen ein Motiv gestempelt hat, streut man Embossingpulver über das gestempelte Motiv. Das Pulver bleibt an dem gestempelten Motiv haften und den Rest schüttelt man wieder zurück in die Dose oder streicht es mit einem weichen Pinsel weg. Hält man das Motiv mit dem Pulver nun über einen heißen Toaster, schmilzt das Pulver und daraus wird eine hervorgehobene Kontur des Motivs.

2. Mit einer Embossingschablone:

Man legt die Embossingschablone auf einen Lichtkasten oder ein Fenster, durch das Licht durchschient. Darauf legt man ein dickeres helles Papier (z.B. Tonkarton). Die ausgestanzten Motive in der Schablonen scheinen durch das Papier durch. Mit dem Embossingprägestift kann man nun Konturen nachfahren und so die Motive aus dem Papier hervorheben. Embossingschablonen kann man auch aus Windradfolie oder dünnem Karton selbst erstellen. Anleitung

Embossingprägestift

Der Embossingprägestift für die Embossingtechnik mit der Embossingschablone ist eine Art Nadel mit Holzgriff. An jedem Ende der Nadel ist je ein Metallkügelchen in verschiedenen Größen. Mit Hilfe dieser Nadel fährt man auf dem Papier die Konturen des Embossingmotivs nach. Dadurch, dass es Kugeln als Enden hat, wird das Papier nicht beschädigt. Je feiner das Motiv ist und je klarer die Konturen hervorgehoben werden sollen, desto kleiner sollte die Kugel sein. Die größeren Kugeln kann man für größere Flächen benutzen.

Embossingpulver

Das Embossingpulver (auch Einbrennpulver) ist das Pulver, das man für die Embossingtechnik verwendet. Man streut es auf das gestempelte Bild, um es hervorzuheben. Es ist in unterschiedlichen Farben – auch durchsichtig und glitzernd – erhältlich. Man sollte versuchen die Stempelfarbe passend zu dem Pulver zu wählen. Beim durchsichtigen Pulver kann man jede Stempelfarbe verwenden. Ein farbiges Pulver kommt jedoch besser zur Geltung als ein durchsichtiges Pulver auf einem farbigen Stempelabdruck. Es ist allerdings billiger nur eine Pulverart und viele Stempelkissen zu haben, als umgekehrt.

Eyelets

Eyelets sind Ösen, die es in Bastelgeschäften in verschiednen Größen (meistens 3 mm Innendurchmesser) und Farben zu kaufen gibt. Sie werden meistens zum Kartenbasteln bebraucht. Für das Basteln mit Eyelets benötigt man unterschiedliche Eyelettools. Zu erst braucht man eine Stange mit Lochstanzkopf in der entsprechenden Größe, d.h. einen Eyelet Puncher. Der Stanzkopf wird auf die Stelle des Papiers angesetzt, wo das Eyelet hin soll und mit einem Hammer schlägt man von oben auf den Puncher. So stanzt man das Loch für das Eyelet. Das Eyelet wird mit der breiten Seite nach oben in das Loch gesteckt und dann wir das ganze umgedreht. In den längeren Teil der Öse wird der Eyelet setter mit einem Kopf in der passenden Größe hineingesteckt und dann wird mit dem Hammer von oben drauf gehauen, bis die Öse flach ist. Als Untergrund sollte man eine harte Fläche haben, z.B. Stein oder hartes Holz. Es gibt aber auch eine extra Unterlage für Eyelets, das Eyelet Pounding Pad.

eyelets.jpg (28205 Byte)

Eyelettools

Eyelettools sind Werkzeuge, die man zum Basteln mit Eyelets benötigt. Sie bestehen aus eine Eyelet Puncher (Eyelet Locher), einer Eyeletst setter (Eyelet Setzer) und einem Hammer. Wie man sie verwendet, könnt Ihr unter ‚Eyelets‘ nachlesen. Es ist nur wichtig, dass man die passende Größe zu den Eyelets hat.

F
Falzbein

Ein Falzbein kann aus unterschiedlichem Material sein (z.B. Knochenbein, Glas, Plastik...). Es ist ein kleines Stäbchen, dass einem Brieföffner ähnlich sieht und wird dafür verwendet eine Faltung im Papier grade und klar zu machen. Besonders gut zu gebrauchen ist es, wenn man Kartenrohlinge selbst herstellt und die Falte nachziehen möchte. Mit den Fingern klappt es nie besonders gut.

Filz

Filz ist ein Stoff, der nicht nur beim Nähen und Handarbeiten verwendet wird, sondern auch häufig beim Basteln, z.B. für kleine Motive auf Karten, für Tontopfmännchen oder andere Deko. Für das Basteln von Karten, reichen häufig bereits Filzreste.

filz.jpg (24618 Byte)

Fimo, -lack

Fimo ist eine Modelliermasse, die es in vielen Farbe gibt (auch nachtleuchtend) und die durch Backen hart wird. Am Anfang ist sie etwas hart, nach etwas kneten wird sie jedoch weicher. Meistens knetet man daraus Figürchen oder verwendet es auch für Dekozwecke. Nicht verbrauchten Fimo sollte man gut in Frischhaltefolie verpacken, damit es nicht austrocknet.

Für ein leichtes glänzen kann man die gebackenen Figürchen mit dem Fimolack bepinseln.

fimo.jpg (26675 Byte)

Fimowerkzeug

Fimowerkzeug gibt es aus Holz und aus Plastik. Es sind Modellierwerkzeuge, die zwei Enden haben, z.B. Kugeln, Spitzen, Zacken..., die beim modellieren der Fimofiguren helfen sollen.

Folienkleber

Ein Folienkleber ist ein dickflüssiger Kleber, der für Dekor-Folien verwendet wird. Der Kleber wird aufgetragen und ist erstmal milchig. Man muss ihn so lange trocknen lassen, bis er durchsichtig wird. Erst dann klebt er richtig. Die Dekor-Folien werden mit der weißen Seite auf den Kleber gedrückt, mit einem Tuch angerieben und abgezogen. Die dünne Metallfolie bleibt auf der Klebespur haften. Der Deckel des Klebers sollte gut verschlossen werden, damit sich die Öffnung nicht verklebt.

Freundschaftsbänder

Freundschaftsbänder sind geknöpfte Armbändchen aus Perlgarnfäden oder Webgarnen. Sie haben einen indianischen Ursprung und können die unterschiedlichsten Muster und Formen haben. Man kann sogar Wörter und kleine Motive knöpfen. Trend war es die Armbändchen zu knöpfen und sie einem besonderen Freund zu schenken. Derjenige sollte es solange tragen, bis es von selbst abfällt.

G

Grundieren

Das Grundieren braucht man für die Serviettentechnik. Bevor man das Serviettenmotiv aufklebt, muss man den Untergrund mit einer hellen Farbe anmalen, am besten mit weiß. Sonst würde man den dunklen oder farbigen Untergrund durch die Serviette durchscheinen sehen und man könnte das Serviettenmotiv nicht erkennen. Das Anmalen mit der hellen Farbe nennt man Grundieren.

H

Heißkleber, Heißklebepistole

Ein Heißklebepistole wird üblicherweise an den Strom angeschlossen und mit Heißklebestäben gefüllt. Nach wenigen Minuten wird sie heiß und die Stäbe in ihr schmelzen, so dass der Kleber flüssig wird. Mit einem Druck auf den Pistolenhebel wird der Kleber hinausgetropft. Man kann so gut wie alles damit kleben. Der Kleber ist dickflüssig und eignet sich besonders für Streuteile und anderes hartes Material. Der Klebstoff wird an der kühlen Luft sehr schnelle hart, daher muss man die Teile schnelle fest zusammendrücken. Auch die zu klebenden Gegenstände sollten nicht zu kalt sein (z.B. Glas, Metall).

I

IKEA

Was hat IKEA mit Basteln zu tun? Viel sogar. Das große schwedische Möbelhaus IKEA hat z.B. tolle Kisten, Bilderrahmen, Kartons o. Lampen, die man super  bebasteln kann, weil sie aus unbehandeltem Holz oder aus Papier/Pappe sind. Man findet jedoch auch viele Kisten und Schränke, die man hervorragend für das Sortieren und aufbewahren von Bastelmaterial gebrauchen kann. Ein Besuch lohnt sich. 

J

Jute

Jute ist  eine Art Gitter aus  verflochtenen Fasern der Jutepflanze. Jute gibt es in unterschiedlichen Farben, weich oder etwas härter als Band zu kaufen. Sie wird besonders für Deko-Zwecke verwendet, man kann aber auch kleiner Quadrate aus Jute für das Kartenbasteln gebrauchen.

jute.jpg (36927 Byte)

K

Kartenrohlinge

Kartenrohlinge sind doppelseitige Karten, die noch leer sind und die daher man bebasteln kann. Es gibt sie in unterschiedlichen Standardformaten zu kaufen, besonders schön und auch leider etwas teuer sind Rohlinge der Firma 'Artoz'. In Holland und auf Bastelmessen gibt es ganze Pakete günstig zu kaufen. Man kann sie sich aber auch selber aus Fotokarton zuschneiden. Diese sind vielleicht nicht so schön wie die gekauften, aber sie sind viel billiger und man kann sich die Größe selbst auswählen.

Keilrahmen

Keilrahmen sind Holzrahmen auf denen Leinen gespannt ist. Sie werden besonders für Acryl- und Ölmalerei verwendet oder auch z.B. für Collagen.

Knöpfen

Das machen der Freundschaftsbänder wird Knöpfen genannt. Es kommt daher, dass die Bänder aus vielen einzelnen Knoten bestehen, von denen es vier verschiedenen Arten gibt (rechts-rechts, links-links, rechts-links und links-rechts). Durch die unterschiedlichen Knoten entstehen Muster in dem Band.

Konturenscheren

Es gibt eine Reihe von Konturenscheren (Musterscheren), die unterschiedliche Muster beim Schneiden verursachen, statt wie normale Scheren grade zu schneiden. Man kann mit ihnen unterschiedliche Zacken oder Wellen ins Papier schneiden. Beim Kartenbasteln und Scrapbooking gibt es somit keine Grenzen.

Krakelieren

Die Farbe eines krakelierten Gegenstandes erscheint rissig und daher alt. Beim Krakelieren bemalt man eine Fläche mit Farbe und trägt darauf ein Krakeliermedium auf. Wenn das Ganze trocken ist, wird eine zweite Farbe aufgetragen. Schon beim auftragen bekommt diese Farbe risse und die untere Farbe scheint durch. Bei Auftragen der zweiten Farbe ist darauf zu achten, dass diese nur einmal auf einer Fläche aufgetragen werden darf. Krakeliermedien gibt es für normales Malen mit Acryl, es funktioniert aber auch mit Serviettentechnik. Auch für Window Color gibt es mittlerweile Farbe, die krakeliert aussieht.

L

Laminieren

Zum Laminieren benötigt man ein Laminiergerät und Laminierfolien. Man legt Papier (z.B. ein Bild oder ein Serviettenmotiv) oder z.B. gepresste Blätter in die Laminierfolie und und schiebt diese mit der geschlossenen Seite in das Laminiergerät. Das Gerät erhitzt die Folie, so dass sie das Bild sozusagen in der Plastikfolie einschweißt und hart. Auch Personalausweise oder manche Bibliotheksausweise sind laminiert.

Oft werden aus laminierten Gegenständen Windspiele, Untersetzter, Lampen, Laternen oder z.B. Windlichter gemacht.

Lichtkasten

Ein Lichtkasten ist ein Holzkasten mit einer weißen Glas- oder Plexiglasfläche mit einer Glühbirne darunter, die durch das Glas durchscheint. Der Kasten wird für die Embossingtechnik verwendet. Durch die Lichtquelle scheint das Motiv der Schablone durch das Papier durch und man kann das Motiv prägen.

Lufttrocknende Modelliermasse

Die lufttrocknende Modelliermasse, die bei der 3D-Technik verwendet wird, ist weiß und weich. Sie kann auch zum Formen von Gegenständen und Figuren verwendet werden (z.B. Teelichthalter Bild). Die Modelliermasse trocknet an der Luft und sollte daher relativ schnell verarbeitet werden, damit sie nicht porös wird und bricht. Zur Not kann sie mit nassen Fingern feucht gehalten werden. Nicht verbrauchte Masse sollte luftdicht, am besten in Tupperdosen, verpackt werden. Ist die Masse getrocknet, kann sie sehr gut mit Acryl- oder Plakafarben bemalt werden.

M

Malvorlagen

Malvorlagen sind meistens Bilder mit schwarzen Konturen, die als Vorlage für Window-Color-Bilder benutzt werden können. Im Internet gibt es mittlerweile jede Menge Seiten, die kostenlos Malvorlagen zur Verfügung stellen.

Metallfolie

Metallfolien sind in unterschiedlichen Dicken und Metallfarben verfügbar (silber, gold, kupfer...), aber auch oft in metallic rot oder blau. Die Folien lassen sich mit einer normalen Bastelschere schneiden. Sie werden zum Prägen verwendet oder häufig auch für die 3D-Technik verwendet.

Mobilefolie

  Windradfolie

Modelliermasse

Es gibt unterschiedliche Modelliermassen. Manche sind lufttrocknend, während andere erst durch Backen hart werden. Für folgende Modelliermassen gibt es hier eine kurze Erläuterung:

  lufttrocknende Modelliermasse

  Fimo

Mod Podge

Mod Podge ist die Marke von 'Plaid' für Kleber, Versiegelung und Finish in einem Produkt. Die Marke gibt es bereits seit über 28 Jahren und ist für allgemeine Bastelprojekte und Serviettentechnik verwendbar. Mod Podge bietet eine komplette Produktfamilie, mit einer Vielzahl von Finishes (Glanz, Matt, Glitzernd) und ist ideal für die Serviettentechnik, für drinnen und draußen.

Moosgummi

Moosgummi ist ein sehr dichter Schaumstoff, der ca. 0,5 cm dick ist. Es gibt ihn in unterschiedlichen Farben. Oft wird er für Basteleien mit Kindern verwendet (Mobiles, Bilder...). Nicht jeder Kleber ist für Moosgummi geeignet. Daher sollte besser bei einem Verkäufer nach einem passenden Kleber gefragt werden. Moosgummibögen gibt es in verschiedenen Größen oder bereits als zugeschnittene Formen (Buchstaben, Tiere, geometrische Formen...).

Mosaik

Ein Mosaik ist ein Bild oder ein Muster, dass aus vielen kleinen Steinchen, Glasstücken bzw. Fliesenstücken geklebt wurde. Meistens sind die Stücke quadratisch und zwischen 3mm-20mm groß. Sie können jedoch auch gebrochen werden. Sie werden nach vorgezeichneten Mustern auf einen Gegenstand (z.B. Tischplatte, Holzkiste, Tablett...) geklebt. Zwischen jedem Steinchen sollte ein gleich großer Abstand sein. Die Lücken werden mit Fugenmasse gefüllt.

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Motivbögen

Motivbögen sind Papierbögen mti bunten bedruckten Motiven. Man kann sie zum Basteln von Karten oder für Scrapbooking verwenden. Viele Motivbögen sind als 3D-Bögen konzipiert.

Motivstanzer/ -locher

Motivstanzer bzw. -locher sind kleine Geräte, mit denen man unterschiedliche Formen (Blümchen, Tiere, Muster,...) aus Papier ausstanzen kann. Es gibt Mini-Stanzer, normale, Jumbo-, Eck-, Rand- oder Konturenstanzer. Es gibt sogar größere Maschinen (von Sizzix), mit denen man mit Hilfe von unterschiedlichen Schablonen, verschiedene Formen ausstanzen kann. Stanzer gibt es von unterschiedlichen Firmen. Sogar Tchibo verkauft alle paar Monate Stanzer-Sets. Die ausgestanzten Formen werden Stanzteile genannt.

N

O

Origami

Origami (japanisch: 'ori': falten und 'kami': Papier) ist eine alte japanische Papierfaltkunst. Üblicherweise werden quadratische Blätter als Ausgangspunkt verwendet. Ohne Hilfe von Schere und Klebstoff entstehen kunstvolle Motive in drei Dimensionen. Bekannte traditionelle Motive sind Tiere, Vögel  (z.B. Kranich) und Gegenstände.

P

Papierschöpfen

Papierschöpfen ist eine Technik, mit der man Papier selbst herstellen kann. Dieser Technik ist eine ganze Rubrik auf meiner Seite gewidmet. Unter dem angegebenen Link könnt ihr mehr dazu erfahren (Anleitungen, Tipps, Galerie...):

  Papierschöpfen

Papierstickerbögen

Besonders für Scrapbooking bieten einige Firmen selbstklebenden Tonkarton an oder einen selbstklebenden Tonkarton, bei dem Motive bereits vorgestanzt sind. So entstehen Papiersticker in unterschiedlichen Farben z.B. zu den Themen (Hochzeit, Urlaub, Schule, Kinder, Garten, Hund...). Was sich zum Scrapbooking verwenden lässt, lässt sich natürlich auch zum Kartenbasteln verwenden.

Passepartout

Ein Passepartout ist eine Papier- oder Kartonumrahmung. Passepartout-Karten, sind Kartenrohlinge, bei denen es vorne einen Ausschnitt gibt (z.B. Kreis, Oval, Viereck, Fenster...). Die Karte dient als Rahmen für das, was in die Karte hineingeklebt wird. Hier wird die Aufmerksamkeit des Betrachters hingelegt.

Pausen

Abpausen

Pinzette

Eine Pinzette ist eine kleine Greifzange und ist beim Basteln oft sehr hilfreich ist (z.B. beim Arbeiten mit Mini-Mosaik oder mit anderen kleinen Teilen).

Pluster-Pen

Mit Pluster-Farben kann man besonders plastisch malen. Mit den Farb-Tuben bzw. Pens wird die Farbe auf den entsprechenden Untergrund (Papier, Stein, Holz, Textilien u.a.) „aufgemalt“. Das Kunstwerk muss gut durchtrocknen, bei ganz dicken Farbaufträgen ruhig über Nacht.

Zum Aufplustern wird die Farbe mit einem Föhn (min. 1800 Watt) von allen Seiten gleichmäßig angeföhnt oder im vorgeheizten Backofen (bei 150 Grad) für ca. 10 –60 Sekunden aufgeplustert. Die aufgemalte Kontur sieht nach dem Aufplustern matt und schaumig aus. Eine genaue Anweisung gibt es auf den Pens. Die Pens eignen sich für Papier, Holz, Stein, Terrakotta und Textilien.

Pop-up (-Karte)

Die Pop-up-Karte ist eine Form der gewöhnlichen Wunsch- oder Grußkarte, die bei Stemplern beliebt ist. Geschlossen ist sie flach, geöffnet dreidimensional. An Stegen werden Elemente befestigt, die aufklappen, sobald man die Karte öffnet.

Prägen

Prägen kann man z.B. Metallfolien oder Papier. Für das Prägen von Metallfolien kann man eigentlich alle stumpfen Gegenstände wählen. Verbindet man dieses Prägen mit der Serviettentechnik, kann man die Serviettenmotive in 3D darstellen.

Das Prägen von Papier nennt sich Embossing und wird dort näher erläutert.


Pressen (Blumen, Blätter)

Um Blumen oder Blätter (Laub) haltbarer zu machen und beim Basteln verwenden zu können, können sie gepresst werden. Es gibt Blumenpressen, bei denen die Blätter und Blüten zwischen mehreren Spannholzbrettern liegen und die Bretter miteinander verschraubt sind. Es gibt aber auch eine günstigere Variante: einfach die Blätter zwischen die Blätter einer alten Zeitung legen und etwas schweres darauf stellen (z.B. einige Bücher, Kataloge). Nach ein paar Tagen (mind. 4) kann man die gepressten Blätter oder Blüten herausholen.


Prickeln

Bei der Prickel-Technik (Zierstech-Technik) wird in ein normales Blatt Papier ein Muster oder Motiv mit einer Prickelnadel oder einer Stecknadel gestochen. Die Vorlagen kann man entweder aus entsprechenden Büchern nehmen oder im Internet suchen, wo sie auch zahlreich angeboten werden.


S

Scrapbooking

Scrapbooking nennt sich die Technik zum Anfertigen eines Fotoalbums, zum Bearbeiten von Fotos, dies jedoch auf besondere und kreative Art. Mit Hilfe von Fotos, kleinen Texten, farbigen Papierschnipseln (=Scrap) und anderen Erinnerungen wird ein Fotoalbum zu einem Buch.
Oft werden diese Fotoalben zu besonderen Anlässen angefertigt, da sie sehr aufwenig sind (z.B. Hochzeit, Urlaub...).

 

 

 

 

Serviettenkleber

Der Serviettenkleber ist ein spezieller Kleber, der für die Serviettentechnik verwendet wird.

z.B. Mod Poge

 

 

 

 

Serviettentechnik

Die Serviettetechnik kann man zum Verschönern von allen möglichen Gegenständen benutzten (Schachteln, Papier, Kacheln, Blumentöpfe...)

Die oberste bedruckte Lage einer Papierserviette (das Motiv) wird durch speziellen Kleber (Serviettenkleber) auf einen hellen Gegenstand fixiert (bei dunklen Gegenständen muss der Gegenstand grundiert werden) und durch weiteres Auftragen von Kleber oder Lack versiegelt. 

Bei glatten, hitzegeständigen Gegenständen, lässt sich die Serviette mit einem Bügeleisen auftragen. Dazu zuerst den Kleber auftragen, dann den Kleber trocknen lassen. Als nächstes das Serviettenmotiv (oberste Lager der Serviette) auf den Gegenstand legen, ein größeres Stück Backpapier darüber und dann das ganze Bügeln. Durch die Hitze verbindet sich das Motiv mit dem Kleber. Anleitung  

Mit Hilfe von lufttrocknender Modelliermasse oder Metallfolie lässt sich das Motiv in 3D darstellen.
Anleitung1, Anleitung2

Eine weitere Serviettentechnik ermöglicht es Fensterbilder aus den Motiven zu machen, in dem man die oberste Lage der Serviette in durchsichtiges Window Color 'einlegt'.

Anleitung

 

 

 

Silikon

Silikon wird normalerweise zum Abdichten von Fugen verwendet. In Kartuschen abgefüllt, lässt es sich einfach mit der Spritzpistole aufbringen. Silikon ist unempfindlich gegen Kälte sowie Hitze und haftet auf nahezu allen Materialien. Silikon gibt es z.B. in klar oder milchig. Beim Basteln wird Silikon häufig als Ersatz für Abstandspads für die 3D-Technik verwendet. Allerdings richt Silikon stark und man muss aufpassen, dass man ihn nicht verschmiert.

Sprühkleber

Sprühkleber ist ein Klebstoff in einer Sprühdose. Aus ca. 15cm Entfernung sprüht man den Kleber auf. Auf großen Flächen ist dies deutlich einfacher als mit anderen Klebern. Jedoch sollte man unter den zu klebenden Gegenstand eine Zeitung legen, denn der Kleber klebt stark. Knicke, Luftblasen, Schmierflecken wie bei Klebstoffen aus Flasche oder Tube können durch diesen Kleber vermieden werden. Mit dem Kleber lassen sich Papier (Karten, Poster...), Pappe, Folien o.ä. kleben. 

Es gibt Kleber, die permanent sind, eine Stellung lässt sich hier nicht mehr korrigieren oder eben korrigierbare Kleber, bei denen sich nach auflegen des Gegenstandes dieser noch verschieben lässt.

Stanzer/ Stanzen

Stanzer = Motivstanzer

Stanzen nennt sich die Technik, mit der man kleine Papierstreuteile aus dem Papier mit den Motivstanzern 'ausschneidet'.

Stanzteile

Stanzteile sind unterschiedlichste kleine Papiermotive, die man hervorragend zum Basteln von Karten verwenden kann. Die Stanzteile werden mit Motivstanzern aus den bunten Papieren gestanzt.

Streuteile

Streuteile sind kleine Formen oder Figuren, die meistens flach, aus Holz und bemalt sind. Sie eigenen sich hervorragend für das Schmücken von Karten, Blumensträußen, Schachteln o.ä.. 

Stencil (= Schablone, Schablonieren)

Stencil ist eine Metallschablone, über die festes Papier gelegt wird. Mit einem Stencilwerkzeug lassen sich nun durch die Aussparungen in der Schablone, Motive ins Papier prägen (= Embossingtechnik mit Schablonen).

Legt man die Stencil über ein Blatt Papier, kann man die Aussparungen betupfen und damit Motive auf das Blatt schablonieren.

V

Vellum (Transparentpapier)

Vellum gibt es sowohl in Unifarben als auch mit den verschiedensten Mustern oder Motiven bedruckt. Es ist bis zu einem gewissen Grad hitzebeständig und ist daher auch zum Stempeln geeignet. Papiersorten die für Computerdrucker geeignet sind, lassen sich übrigens in der Regel auch für das Stempeln und Embossen verwenden.

W

Window Color

Beim Window Color geht es darum, mit speziellen Farben aus kleinen Flaschen Motive zu gestalten, die man dann ans Fenster oder auf ähnliche glatte Flächen (Kacheln, Spiegel, Gläser...) "kleben" und später auch wieder leicht ablösen kann. Auch Windräder und Mobiles lassen sich mit Windowcolor - abgekürzt WiCo - gestalten.

Man trägt zuerst die Konture der Motive auf eine Folie mit einer WiCo-Konturenfarbe auf und nachdem diese getrocknet ist, füllt man die Motive mit unterschiedlichen WiCo-Farben aus. Sind diese getrocknet, kann man die Motive von der Folie abziehen und auf die Fenster etc. Kleben.

Die WiCo-Technik lässt sich auch mit der Serviettentechnik verbinden.

Anleitung

 

Windradfolie

Bei der Windradfolie handelt es sich um eine dickere transparente Folie. Man sie z.B. zum Malen und anschließendem Aufhängen von Window Color-Motiven nutzen oder z.B. für die Herstellung von CreaPop-Lampen.

 

 

Z

Zierstech-Technik

Prickeln

 

 
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