Anleitung für Crea-Pop Lampen

Der Trend ist schon ein wenig vorbei, aber die Lampen sind immer noch schön: Crea-Pop.

Angefangen hatte es vor einigen Jahren, dass diese Lampen aus Folie, Gitter und Lichterketten insbesondere mit Naturpapier wie z.B. Seidenstrohpapier dekoriert worden sind. Später wurden die Lampen immer mehr mit der Serviettentechnik verbunden. In den letzten Jahren sind dazu noch ganz unterschiedliche Formen der Lampen hinzugekommen. Heute möchte ich Euch die Anleitung für die Grundform vorstellen:

Anleitung:

Für die Lampe braucht man: 2 Windradfolien ca. 25x35cm, Strohseiden-Papier oder dünnes handgeschöpftes Papier, Papierkordel (z.B. Packkordel von IKEA), doppelseitiges Klebeband (durchsichtig), Crea-Pop-Gitter ca. 20 x 20cm und eine 10er-Lichterkette. Als Werkzeug benötigt man eine Schere und eine Rundlochzange.

Als erstes klebt man das Naturpapier auf die Folie auf. Dazu wird das doppelseitige Klebeband auf einer Seite jeder Folie an den rechten und linken Rand geklebt, dann der Schutzstreifen des Klebebandes abgezogen und die Folien mit der Klebeseite nach unten auf das Papier gedrückt. Dabei sollte man darauf achten, dass das Papier glatt aufliegt und keine Wellen schlägt. Jetzt kann man um die Folie herum das Papier abschneiden.

Als nächstes legt man das Gitter an den Rand der Folie und macht mit der Rundlochzange in der Mitte jedes oder jedes zweiten Gitterloches ein Loch in den Rand. (Es ist ganz schön anstrengend die Löcher zu machen, daher reicht jedes zweite Loch 😉 ). Das Gitter dient dabei als Maßstab, um auf beiden Folien auf derselben Höhe die Löcher zu erhalten. Zum Schluss sollten beide Folien an beiden Rändern der vollen Länge nach gelocht sein.

Jetzt legt man die beiden Folien mit der Innenseite aneinander und dazwischen legt man von der mittig das Gitter ab. Mit der Papierkordel verbindet man nun die beiden Folien und das Gitter miteinander. In die beiden ersten Löcher unten wird ein einfacher Knoten geknotet. Dann geht man von oben in das Loch, zieht die Kordel unten heraus und zieht sie durch die entstandene Schlaufe. Ich hoffe man kann die „Näh-Technik“ auf dem Bild erkennen. So entsteht ein Muster und die Folien bleiben fest verbunden. Diesen Vorgang wiederholt man nun bis zum Schluss des Randes und dann auch auf der anderen Seite.

Auf der anderen Seite wird es jedoch etwas schwieriger, denn damit das Gitter auch auf dieser Seite zwischen den Folien steckt, muss man die Folien der Lampe etwas zusammen drücken wie auf dem Bild zu sehen. So entsteht der Hohlraum für die Lampe. Von unten wird nun die Lichterkette eingesetzt, wobei die einzelnen Lämpchen verteilt in beide Richtungen in die Gitterlöcher gesteckt werden.

Fertig! – Licht an!

Varianten:

Die Lampen lassen sich natürlich ganz unterschiedlich gestalten. Man kann statt der Papierkordel einen Aludraht durchziehen, oben an die Ecken Dekorationen dranhängen (Holzkugeln, Gebilde aus Aluminiumdraht…), man kann direkt auf die Folie ein Serviettenbild draufkleben oder erst auf das Natur-Papier, man kann den oberen Rand wellig oder schräg schneiden…

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, probiert es einfach aus!

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